Wie groß soll Ihre Anlage sein?
                               Auslegung von Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung

Als Faustformel für die Auslegung gilt 1,5 m² Flachkollektor bzw. 1,3 m² Röhrenkollektor je Person. Dazu passend mindestens
50 Liter Speichervolumen je m² Kollektorfläche, ideal 100 Liter/m². Zur Heizungsunterstützung ergibt sich als wirtschaftliche
Größe etwa die doppelte Kollektorfläche mit entsprechendem Speicher, wobei zu bedenken ist, dass ein Heizungspufferspeicher
ca. 50 % mehr Wärme speichern kann, als ein Trinkwasserspeicher. Da seine Grenztemperatur nicht auf 60° C begrenzt werden muss, sondern 90 ° C betragen kann. Dies gilt nicht für Pufferspeicher mit innenliegender Warmwasserbereitung, da bei Temperaturen über 60° C die Verkalkung stark zunimmt und die Gefahr von Verbrühungen besteht. 

Die ENEV gibt für die Anrechnung der Solaranlagen, zur Deckung des Energiebedarfes, eine Abhängigkeit der Kollektor-Flächen von der Wohnnutzfläche an, siehe Tabellen.
 
 

oder nach ENEV

Brauchwasser-
bereitung

   

Anzahl der Personen 

bis zu Wohn-nutzfläche       von m²            

Kollektor-Typ

Kollektor-fläche in  m²            

Speicher-
inhalt 

 2

  120

2 x SovisCala

4,20

300 

 3

 180

1 x SolvisFera 55

5,50

300 

 4

 250

1 x Solvis Fera 65

6,90 

450 

 5

 310

1 x Solvis Fera 80

8,27 

450 

6

400

2 x Solvis Fera 55

11,03

600

 8

500

2 x Solvis Fera 65

13,80 

900 

 

oder nach ENEV

Heizungs-
unterstützung

   

Anzahl der Personen 

bis zu Wohn-nutzfläche       von m²            

Kollektor-Typ

Kollektor-fläche in  m²            

Speicher-
inhalt
SX/SÖ/SI/SP 

 2

100

1 x SolvisFera 55

5,50

355 

 3

120

1 x SolvisFera 65

6,90

455 / 555

 4

130

1 x Solvis Fera 80

8,27

655 / 755

 5

200

2 x Solvis Fera 55

11,03

955

6

275

2 x Solvis Fera 65

13,80

1455

Bei größeren Anlagen erstellen wir Ihnen gern eine entsprechende Auslegung und ein Angebot.
Bitte beachten Sie, dass Heizungsanlagen mit großem Wasservolumen mit behandeltem Wasser gefüllt werden sollen, damit der Kalkausfall die Wärmetauscherflächen nicht beeinträchtigt.